BEKANNTE SPIELER/TRAINER

Daniel Siebert

Wir beginnen den Überblick über unsere bekanntesten Spieler bzw. Trainer mit einem Schiedsrichter 😉 Daniel Siebert schnürrt seit Oktober 1991 seine Fußballschuhe beim damaligen Marzahner SV. Im Oktober 1998 nahm er an einem Schiedsrichter-Anfängerlehrgang teil und wurde Schiedsrichter. Trotz der Pfeiferei war er auch weiterhin als Spieler für den Marzahner SV bzw. FC NORDOST Berlin unterwegs und war Teil der „goldenen Generation“ im Herrenbereich unter Trainer Peter Rohde. Nachdem er als Schiedsrichter ligenmäßig weiter aufstieg, musste er im Jahr 2005 seine Spielerkarriere beenden, um als Schiedsrichter „Karrieremachen“ zu können. So stieg er Jahr für Jahr eine Spielklasse höher, um seit 2007 Spiele im DFB-Bereich zu pfeifen. Ein Jahr später debütierte er in der 3. Bundesliga, um widerum nur ein Jahr später auch in der 2. Bundesliga seine Premiere zu feiern. Mit dem Spiel FC Schalke 04 gegen den FC Augsburg am 01.09.2012 pfiff er sein 1. Spiel in der höchsten deutschen Spielklasse, der Bundesliga. Seit 2015 ist er FIFA-Schiedsrichter und auch international unterwegs. Mittlerweile hat er mehr als 100 BL-Spiele geleitet und sich somit zu einer festen Größe als Bundesliga-Schiedsrichter etabliert

Steckbrief

  • Geburtsdatum/-ort: 04.05.1984 in Berlin
  • Größe: 1,90m
  • Position als Spieler: Angriff
  • im Verein seit: Oktober 1991
  • Schiedsrichter seit: Oktober 1998
  • Stationen als Schiedsrichter:
    • DFB-Schiedsrichter seit 2007
    • 3. Bundesliga-Schiedsrichter seit 2008
    • 2. Bundesliga-Schiedsrichter seit 2009
    • Bundesliga-Schiedsrichter seit 2012
    • FIFA-Schiedsrichter seit 2015
  • Debüts als Schiedsrichter:
    • erstes internationales Spiel
      • 29.05.2015: U19-EM-Quali, Portugal – Türkei
    • erstes A-Länderspiel
      • 09.06.2015: Freundschaftsspiel, Luxemburg – Moldawien
    • erstes Champions League-Spiel
      • 24.10.2018: Gruppenphase, FC Liverpool – Roter Stern Belgrad
    • erstes Bundesliga-Spiel
      • 01.09.2012: FC Schalke 04 – FC Augsburg
  • Finalspiele:
    • UEFA Youth League
      • 18.04.2016: Paris St. Germain – Chelsea London
    • DFL-Supercup
      • 03.08.2019: Borussia Dortmund – Bayern München

Einsatzstatistk als Schiedsrichter (STand: 06.04.2000)

WettbewerbSpieleGelbe KartenGelb-Rote KartenRote Karten
EM-Qualifikation2920
UEFA Nations League1200
Freundschaftsspiele (Nationalmannschaften)2400
U20-Weltmeisterschaft 20192810
U21-EM-Qualifikation31620
U19-EM-Qualifikation21100
UEFA Champions League21000
UEFA Champions League-Qualifikation52320
Europa League84120
Europa League-Qualifikation41101
UEFA Youth League42311
Bundesliga10239476
Relegation Bundesliga2700
2. Bundesliga6928134
Relegation 2. Bundesliga1400
3. Bundesliga5220045
DFB-Pokal175332
DFL-Supercup1300

Bryan Henning

Bryan Henning wurde in unserer Jugend von der F- bis zur D-Jugend (2002 – 2008) ausgebildet. Danach wechselte er in die Nachwuchsabteilung des 1. FC Union Berlin. Nachdem er dort alle Jugendteams durchlaufen hatte, schaffte er den Sprung in die zweite Mannschaft des 1. FC Union in der Regionalliga Nordost, wo er eine Saison als Stammspieler agierte. Die Köpenicker meldeten ihre 2. Mannschaft zur Saison 2015/16 ab, wodurch er sich der 2. Mannschaft von Hertha BSC anschließ, die ebenfalls in der viertklassigen Regionalliga Nordost spielte. Zwei Jahre war er dort Stammspieler, ehe er den Sprung in die 3. Bundesliga zum FC Hansa Rostock wagte. Nach nur einer Saison, in der er 35 Einsätze für die Hanseaten hatte und 5 Tore schoss, wechselte er nach Österreich. Dort unterschrieb er einen Vertrag bei Wacker Innsbruck, die in die tipico-Bundesliga aufgestiegen waren. Dort kam er auf 19 Einsätze, konnte aber den direkten Wiederabstieg nicht verhindern. Zur Saison 2019/20 wechselte er in die 2. Bundesliga und unterschrieb beim Aufsteiger VfL Osnabrück einen Zweijahresvertrag.

Steckbrief

  • Geburtsdatum/-ort: 16.03.1995 in Berlin
  • Position: Mittelfeld
  • Größe: 1,72m
  • Stationen:
    • 2002 – 2008: FC NORDOST Berlin (F- bis D-Jugend)
    • 2008 – 2014: 1. FC Union Berlin (C- bis A-Jugend)
    • 2014 – 2015: 1. FC Union Berlin II (Regionalliga Nordost)
    • 2015 – 2017: Hertha BSC Berlin II (Regionalliga Nordost)
    • 2017 – 2018: FC Hansa Rostock (3. Bundesliga)
    • 2018 – 2019: FC Wacker Innsbruck (Österreich, tipico-Bundesliga)
    • seit 2019: VfL Osnabrück (2. Bundesliga, Vertrag bis 30.06.2021)

Einsatzstatistik (Stand: 05.04.2020)

WettbewerbSpieleSpielminutenToreTorvorlagenGelbe KartenGelb-Rote KartenRote Karten
2. Bundesliga12656221--
3. Bundesliga352785537--
Regionalliga Nordost (4. Liga)84709367241-
tipico-Bundesliga (Österreich)272019--4--
DFB-Pokal187-----

Rene Klingbeil

Rene Klingbeil begann seine ersten fußballerischen Schritte in unserem Verein beim BWF Marzahn bzw. Marzahner SV. 1993 wechselte er zum FC Berlin, von wo aus er 1998 nach Mönchengladbach zur dortigen Borussia in den Nachwuchsbereich wechselte. Nach zwei Jahren in der A-Jugend sammelte er die ersten Erfahrungen im Männerbereich in der 2. Mannschaft der Borussia ind er Oberliga. Im Jahr 2003 zog es ihn an die Elbe zum Hamburger SV, wo er zunächst in der 2. Mannschaft zum Einsatz kam. Am 23.10.2004 gab er in einem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund sein Bundesliga-Debüt. Nach 51 Bundesliga-Spielen wechselte er 2007 zum norgwegischen Erstligisten Viking Stavanger. Ins Erzgebirge wechselte er dann im Jahr 2008. Dort schloss er sich dem damaligen Drittligisten FC Erzgebirge Aue an, mit dem er 2010 in die 2. Bundesliga aufstieg. Sein Vertrag wurde im Jahr 2015 nicht mehr verlängert, worauf er seine Karriere beim Viertligisten FC Carl Zeiss Jena ausklingen ließ und mit dem Aufstieg in die 3. Bundesliga 2017 beendete.

Nach seiner aktiven Karriere wurde er 2017 Trainer des Sachsenligisten FC 1910 Lößnitz. Als Dritter und Vierter verpasste er jeweils knapp den Aufstieg mit den Lößnitzern. Anfang Oktober 2019 wurde er Co-Trainer beim Drittligisten FC Carl Zeiss Jena unter Rico Schmitt. Nach dessen Entlassung im Februar 2020 wurde er interimsmäßig Cheftrainer. Aufgrund einer fehlenden Qualifikation wurde er Ende Februar Rene Klingbeil zum Teamchef ernannt.

Steckbrief

  • Geburtsdatum/-ort: 02.04.1981 in Berlin
  • Position: Abwehr
  • Größe: 1,80m
  • Trainerlizenz: C-Lizenz
  • Größte Erfolge
    • 2010: Aufstieg in die 2. Bundesliga
    • 2017: Aufstieg in die 3. Bundesliga
  • Stationen als Spieler:
    • 1989 – 1993: BWF Marzahn/Marzahner SV (Jugend)
    • 1993 – 1998: FC Berlin (Jugend, jetzt BFC Dynamo)
    • 1998 – 2000: Borussia Mönchengladbach (A-Jugend)
    • 2000 – 2003: Borussia Mönchengladbach II (Oberliga Nordrhein)
    • 2003 – 2007: Hamburger SV (Bundesliga) bzw. Hamburger SV II (Regionalliga Nord)
    • 2007 – 2008: Viking Stavanger (Norwegen, Tippeligaen)
    • 2008 – 2015: FC Erzgebirge Aue (2. und 3. Bundesliga)
    • 2015 – 2017: FC Carl Zeiss Jena (Regionalliga Nordost
  • Stationen als Trainer
    • 2017 – 2019: FC 1910 Lößnitz (Sachsenliga)
    • 2019 – 2020: Co-Trainer FC Carl Zeiss Jena (3. Bundesliga)
    • seit 2020: Teamchef FC Carl Zeiss Jena (3. Bundesliga)

Einsatzstatistik als Spieler

WettbewerbSpieleToreGelbe KartenGelb-Rote KartenRote Karten
Champions League2----
Europa League5----
Europa League-Qualifikation2----
UI-Cup6-1--
Bundesliga51-10--
2. Bundesliga14981612
3. Bundesliga71210--
Regionalliga Nord53-11--
Regionalliga Nordost6528-1
Aufstiegsspiele zur 3. Liga2----
DFB-Pokal14-1--
Ligapokal1-1--
Tippeligaen (Norwegen)15----

Manuel Benthin

Auch Manuel Benthin begann seine ersten fußballerischen Schritte beim BWF Marzahn/Marzahner SV. Nach den weiteren Jugendstationen Hertha BSC, Tennis Borussia und Reinickendorfer Füchse wechselte er in die Regionalliga zum Hamburger SV II. Nach zwei Jahren zog es ihn zurück nach Berlin zum damaligen Zweitligisten Tennis Borussia, wo es aber nur zu 4 Zweitliga-Einsätzen reichte. Auch bei seinen weiteren Stationen 1. FC Union Berlin und Alemannia Aachen kamen nur wenige Einsätze in der 2. Liga dazu. Danach ging es ligentechnisch bergab. So spielt er in Aue (Regionalliga), dem BFC Dynamo und Babelsberg (beide Oberliga). Seit 2008 hat er sich vom „professionellem“ Fußball verabschiedet und ließ seine Karriere in Ahrensfelde, Weißensee und Bernau ausklingen.

Trotzdem er alle U-Nationalmannschaften von U15 bis U21 des DFB durchlief, blieb ihm leider eine große Karriere verwehrt.

Steckbrief

  • Geburtsdatum/-ort: 03.03.1979 in Parchim
  • Position: Abwehr
  • Größe: 1,80m
  • Größte Erfolge:
    • 1998: U18-Vize-Europameister
    • sämtliche Nationalmannschaften von U15 bis U21 durchlaufen
  • Stationen:
    • bis 1997: Marzahner SV, Hertha BSC Berlin, Tennis Borussia, Reinickendorfer Füchse (alle Jugend)
    • 1997 – 1999: Hamburger SV II (Regionalliga Nord)
    • 1999 – 2000: Tennis Borussia (2. Bundesliga)
    • 2000 – 2002: 1. FC Union Berlin (2. Bundesliga)
    • 2002 – 2003: Alemannia Aachen (2. Bundesliga)
    • 2003: FC Erzgebirge Aue (Regionalliga Nord)
    • 2003 – 2005: SV Babelsberg 03 (NOFV-Oberliga Nord)
    • 2005 – 2008: BFC Dynamo (NOFV-Oberliga Nord)
    • 2008 – 2009: GW Ahrensfelde (Landesklasse)
    • 2009 – 2011: Weißenseer FC (Landesliga)
    • 2011 – 2014: Einheit Bernau

Einsatzstatistik als Spieler

WettbewerbSpieleToreTorvorlagenGelbe KartenGelb-Rote KartenRote Karten
2. Bundesliga17--2--
Regionalliga Nordost29--4-1
Regionalliga Nord501-5--
NOFV-Oberliga Nord1023-7--
Oberliga Nordrhein13-----
DFB-Pokal3-----

Peter Rohde

Peter Rohde entstammt einer „Fußballerfamilie“. So war sein Vater Egon Rohde zu DDR-Zeiten jahrelang Nachwuchsleiter des BFC Dynamo und seine beiden Brüder Rainer und Frank Rohde ebenfalls beim BFC Dynamo in der DDR-Oberliga aktiv. Seine Spielerkarriere begann Peter Rohde bei der SG Dynamo Rostock, bevor er zum SC Empor Rostock delegiert wurde. Im Jahr 1966 ging es für ihn nach Berlin zum BFC Dynamo, wo er den Sprung ins Oberliga-Team schaffte, Stammspieler wurde und auch im Europapokal zum Einsatz kam. Ab 1984 begann er seine Trainerkarriere im Jugendbereich des BFC. In der Saison 1990 übernahm er das Traineramt der Oberliga-Mannschaft des jetzt FC Berlin heißenden Klubs, wurde aber nach relativ kurzer Zeit von Jürgen Bogs wieder abgelöst.

Im Jahr 1998 wurde Peter Rohde Trainer der 1. Herren des damaligen Marzahner SV in der Kreisliga B und läutete damit eine der erfolgreichsten Zeiten im Männerbereich ein. Jahr für Jahr baute er Spieler aus der sehr guten Nachwuchsabteilung ein und schaffte nach zahlreichen Aufstiegen im Jahr 2007 erstmals den Sprung in die höchste Berliner Spielklasse, der Verbandsliga. Im ersten Jahr schaffte man noch nach einer bärenstarken Rückrunde den Klassenerhalt. Nach dem Verlust einiger Stammspieler konnte man in der 2. Verbandsliga-Saison das Niveau nicht mehr halten. Kurz vor dem Ende der Saison trennte sich der Verein von ihm.

In den Folgejahren trainierte er noch die Teams von GW Ahrensfelde und SV Buchholz, bevor er seine Trainerkarriere beendete.

Steckbrief

  • Geburtsdatum/-ort: 18.11.1949 in Rostock
  • Position: Mittelfeld
  • Trainerlizenz: Fußball-Lehrer
  • Stationen als Spieler:
    • bis 1958: SG Dynamo Rostock (Jugend)
    • 1958 – 1965: SC Empor Rostock (Jugend)
    • 1966 – 1968: BFC Dynamo (Jugend)
    • 1969 – 1978: BFC Dynamo (DDR-Oberliga)
  • Stationen als Trainer:
    • 1984 – 1990: BFC Dynamo (Jugend)
    • 1989 – 1990: FC Berlin (DDR-Oberliga, jetzt BFC Dynamo)
    • 1998 – 2009: Marzahner SV/FC NORDOST Berlin (Kreisliga B bis Verbandsliga)
    • 2009 – 2011: GW Ahrensfelde (Landesklasse)
    • 2014 – 2015: SV Buchholz (Bezirksliga)

Einsatzstatistik als Spieler

WettbewerbSpieleSpielminutenTore
Europapokal der Pokalsieger87801
UEFA-Cup6540-
DDR-Oberliga160?12

Kevin Maek

Kevin Maek, Sohn des ehemaligen DDR-Oberliga-Spielers Mario Maek, machte seine ersten fußballerischen Schritte bis zum Jahr 1998 beim Marzahner SV, ehe er zum BFC Dynamo wechselte. Für die Saison 2002/03 kehrte er noch einmal zurück zum jetzigen FC NORDOST Berlin. Mit der 1. B spielte er eine starke Saison und verpasste nur knapp die Berliner Meisterschaft (2. Platz mit nur drei Punkten Rückstand). Im Berliner Pokalwettbewerb war erst im Halbfinal Schluss. Dabei schied man sehr unglücklich bei Hertha BSC Berlin aus. Nach dieser Saison wechselte er zu Tennis Borussia, ehe es ihn 2005 zum VfL Wolfsburg zog. In der Saison 2007/08 stand er im Kader zweiten Mannschaft des VfL. Zur Saison 2008/09 wechselte er zum damaligen Drittligisten 1. FC Union Berlin, wo er seine ersten Profispiele bestritt und mit den Eisernen in die 2. Bundesliga aufstieg. Nach nur einem Jahr wechselte er zum Drittligisten Werder Bremen II. Dort zm Stammspieler gereift, wagte er 2011/12 den Sprung zum Zweitligisten Alemannia Aachen, für die er aber nicht zum Einsatz kam. Deshalb schloss er sich in der Folgesaison dem 1. FC Saarbrücken (3. Bundesliga) an. Im zweiten Jahr stieg er mit den Saarländern ab und ging zum Regionalligisten SV Elversberg, für die er vier Jahre das Trikot trug. Seit 2018 spielt er für den saarländischen Regionalligisten FC 08 Homburg.

Steckbrief

  • Geburtsdatum/-ort: 04.11.1988 in Berlin
  • Position: Abwehr
  • Größe: 1,92m
  • Größte Erfolge:
    • 2009: Aufstieg mit dem 1. FC Union Berlin in die 2. Bundesliga
  • Stationen:
    • bis 1998: Marzahner SV
    • 1998 – 2002: BFC Dynamo
    • 2002 – 2003: FC NORDOST Berlin
    • 2003 – 2005: Tennis Borussia
    • 2005 – 2007: VfL Wolfsburg (Jugend)
    • 2007 – 2008: VfL Wolfsburg II
    • 2008 – 2009: 1. FC Union Berlin (3. Liga)
    • 2009 – 2011: Werder Bremen II (3. Liga)
    • 2011 – 2012: Alemannia Aachen (2. Bundesliga)
    • 2012 – 2014: 1. FC Saarbrücken (3. Liga)
    • 2014 – 2018: SV Elversberg (Regionalliga Südwest)
    • seit 2018: FC 08 Homburg (Regionalliga Südwest)

Einsatzstatistik (Stand: 03.05.2020)

WettbewerbSpieleToreTorvorlagenGelbe KartenGelb-Rote KartenRote Karten
3. Liga1015317-1
Regionalliga Nord10--1--
Regionalliga Südwest1322472523
DFB-Pokal31----
Aufstiegsrelegation zur 3. Liga3-----